Unfall: Pkw landet bei Bad Sachsa im Straßengraben

Bad Sachsa  In Höhe der sogenannten Priorteichkurve geriet der Wagen aus ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab. Der Beifahrer wurde leicht verletzt.

Leicht verletzt wurde eine Person bei einem Verkehrsunfall am Abend des 16. Oktober auf der Landesstraße zwischen Walkenried und Bad Sachsa. Wie die Polizei mitteilt, war ein Autofahrer aus Walkenried kommend gegen 19.30 Uhr gerade dabei, ein langsames Gefährt zu überholen, als sein Wagen aus ungeklärten Gründen in Höhe der sogenannten "Priorteichkurve" dabei nach rechts in den Straßengraben geriet und dort stehenblieb. Bei dem Unfall wurde der Beifahrer leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, der Fahrer selbst blieb unverletzt. Neben einer Streifenwagenbesatzung der Polizei war die Freiwillige Feuerwehr Bad Sachsa mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort war, leuchtete die Unfallstelle aus, half bei der Bergung und regelte den Verkehr, so dass dieser einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden konnte.

 

VU L604 16102018
Quelle Text: Harz Kurier
Quelle Bild: Harz Kurier / Thorsten Berthold
                                                



Ehemaliges Kinderheim in Bad Sachsa brennt zum dritten Mal

Nach dem Brand am späten Samstagabend geht die Polizei von einer Brandstiftung aus. Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt. Vermutlich aufgrund von Brandstiftung geriet ein ehemaliges Kinderheim in der Steinaer Straße in Bad Sachsa am späten Samstagabend in Brand. Einwohner meldeten das Feuer gegen 23.40 Uhr. Als die Feuerwehr aus Bad Sachsa eintraf, stand das Gebäude bereits in Vollbrand und konnte nur noch kontrolliert abgebrannt werden, heißt es vonseiten der Polizei. Die Schadenshöhe wird auf rund 50.000 geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden. Das ehemalige Kinderheim, das mittlerweile seit etwa 25 Jahren leer steht, wurde in der Vergangenheit mehrfach Opfer von Brandstiftungen ­-- allein in diesem Jahr rückte die Feuerwehr drei Mal zu Löscheinsätzen dorthin aus.

40.000 Liter Wasser transportiert

Neben der Feuerwehr Bad Sachsa wurde am Samstagabend auch die Ortsfeuerwehr Neuhof nachalarmiert. Da das Gebäude etwas abseits eines Waldweges liegt und große Mengen Löschwasser gebraucht wurden, rückten zusätzlich noch die Wehren aus Tettenborn und Steina an. Mit insgesamt fünf wasserführenden Fahrzeugen wurde ein Pendelverkehr aus der Schillerstraße zu einem als Übergabepunkt fungierenden Faltbehälter ca. 200 Meter vor der Einsatzstelle transportiert. Im Laufe des Einsatzes wurden durch die Löschfahrzeuge im Pendelverkehr etwa 40.000 Liter Wasser zur Einsatzstelle transportiert. Die schwer zugängliche Einsatzstelle wurde durch den Rüstwagen der Feuerwehr Neuhof ausgeleuchtet.

Für die Sicherheit der Feuerwehrleute wurde die DRK Bereitschaft Bad Sachsa mit zwei Fahrzeugen alarmiert, die den Rettungsdienst des ASB Bad Lauterberg ablösten. Der Abschnittsleiter des Brandabschnittes Nord im Landkreis Göttingen machte sich vor Ort ein Bild der Lage, zudem war die Polizei mit einem Streifenwagen vor Ort sowie die Tatortermittlungsgruppe aus Northeim. Die Polizei geht von einer Brandstiftung aus.

Nach umfänglicher Nachbereitung konnte der Einsatz gegen 6 Uhr am Sonntagmorgen beendet werden. Die Nachlöscharbeiten am Sonntagvormittag übernahm dann die Feuerwehr Bad Sachsa.

Brand 29092018

Quelle Text: Harz Kurier
Quelle Bild: D. Klinke (Stadtpressewart)
                                                                    



Drei Schwerverletzte auf der Winkeltalbrücke  

Drei Schwerverletzte und etwa 30 000 Euro Gesamtschaden sind laut Polizei die vorläufige Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls am Samstag auf der Bundesstraße 243 bei Bad Lauterberg. Die Straße musste fast fünf Stunden lang gesperrt werden. Gegen 13.10 Uhr fuhr der 52-jährige Fahrer eines schwarzen Skoda mit Osteroder Kennzeichen dem vorausfahrenden silberfarbenen VW Polo mit Nordhäuser Kennzeichen gegen das Heck. Auf etwa 200 Metern schleuderten beide Wagen mehrfach gegen die Betonleitwände, bevor sie völlig zertrümmert zum Stillstand kamen. Es liefen Kraft- und Betriebsstoffe aus, kurzfristig bestand Brandgefahr. Die Insassen des Polo, eine 46-jährige Frau und ihre 57-jährige Beifahrerin, zogen sich zahlreiche Knochenfrakturen zu und mussten von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden. Bei dem Unfall wurden die beiden Frauen im Wrack des gerammten Polo eingeklemmt. Nach der Erstversorgung durch Rettungsdienst und Feuerwehr wurden sie mit schwerem technischen Gerät befreit und nach Nordhausen ins Südharz-Klinikum eingeliefert. Zeugen schilderten, dass der Fahrer des schwarzen Skoda mit offensichtlicher überhöhter Geschwindigkeit zur Unfallzeit die Bundesstraße befahren hatte und dabei wohl den VW Polo übersehen hatte. Der vermeintliche Unfallverursacher erlitt bei dem Aufprall ein Schleudertrauma. Am Unfallort wurde bei dem Fahrer des Skoda eine Alkoholbeeinflussung festgestellt. Ein Test vor Ort ergab ein vorläufiges Alkoholergebnis von 2,73 Promille. Eine Blutprobe wird den gerichtsverwertbaren Wert erbringen. Ihn erwarten Strafverfahren wegen des Verdachts auf eine Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkoholkonsums und wegen fahrlässiger Körperverletzung. Zudem werden umfangreiche zivilrechtliche Forderungen auf ihn zukommen. Außerhalb dieser traurigen Unfallbilanz spricht die Polizei Bad Lauterberg aber auch Lob aus: Die übrigen Verkehrsteilnehmer bildeten vorbildlich eine Rettungsgasse und störten in keiner Weise die Rettungsarbeiten. Trotz teilweise mehrstündiger Wartezeit bis zur endgültigen Freigabe der Straße um 17.50 Uhr konnten Rettungsdienst und Feuerwehr ihre professionelle Arbeit ungehindert verrichten.

Quelle Text: Harz Kurier